Das sind die führenden Länder in der Digitalisierung

Die führenden Länder in der Digitalisierung

Der vom Weltwirtschaftsforum veröffentliche Networked Readiness Index (NRI) bewertet jährlich Netzwerkfähigkeit von 143 Volkswirtschaften. Der NRI analysiert und bewertet Faktoren die in einem Land für die Nutzung von digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien zur Entwicklung zugunsten der Gesellschaft beitragen. Deutschland liegt in der digitalen Entwicklung im internationalen Vergleich deutlich hinter den Spitzenländern auf Platz 13 zurück.

"Selbst das Schwellenland China habe mit dem Onlinehändler Alibaba oder der Suchmaschine Baidu Internetriesen hervorgebracht. "Traditionelle europäische Volkswirtschaften waren zurückhaltender und haben von den Seitenlinien aus zugeschaut, anstatt ins Spielgeschehen einzugreifen", sagt Clemens Oertel, Geschäftsführer bei Accenture Strategy und Leiter des Bereichs digitale Strategie in der Welt.

Platz 5 - Hier herrscht nicht nur eine hohe Tesla Dichte

norwegen-digitalisierung
Die Tesla Dichte im Bezug auf die Bevölkerungszahl ist schon enorm, auch in der Digitalisierung steht Norwegen auf einem Spitzenplatz. Norwegen gilt dabei besonders im Gesundheitswesen, in der Finanzverwaltung und im Energiebereich als digitaler Vorreiter.

Platz 4 - 96% der Haushalte sind online

niederlande-digitalisierung
Die Niederlande gehören weltweit zu den Ländern mit der höchsten Affinität zu Technologie. Laut dem NRI des Weltwirtschaftsforums besitzen ca. 96% der lokalen Haushalte einen Internetzugang, im EU-Durchschnitt sind es nur 78%. Dementsprechend hoch ist die allgemeine Akzeptanz von digitalen Entwicklungen und die Nutzung neuer Lösungen.

Platz 3 - Ein modernes Königreich

schweden
Traditionsbewusst und gleichzeitig modern: Das Königreich Schweden befindet sich im internationalen Vergleich der Länder auf dem 3. Platz, wenn es um den Stand des technologischen Entwicklung geht geht. Dabei erwirtschaftet der Dienstleistungsbereich heute 70 % des Bruttoinlandsproduktes, was sich vor allem darauf zurückführen lässt, dass der öffentliche Sektor in den letzten Jahrzehnten stark gewachsen ist.

Platz 2 - Es geht auch ohne NOKIA

finnland
Mit Finnland im hohen Norden ist ein drittes großes skandinavisches Land ganz vorn mit dabei. Vor allem die hervorragende Infrastruktur sowie die individuellen Fähigkeiten der Finnen im Umgang mit neuer Technik sind vorbildlich und wegweisend. Finnland gehört heute zu den wohlhabenden Ländern innerhalb der Europäischen Union.

Platz 1 - Der asiatische Tigerstaat

singapore
Singapur liegt an der Spitze. Seine herausragende Stellung in der digitalen Entwicklung wird hervorgehoben durch die Tatsache, dass der asiatische Tigerstaat in drei von vier Unterindizes laut WEF weltweit führend ist. Hauptgrund dafür sei das klare Bekenntnis der Regierung zur digitalen Agenda, dazu zählt Singapur zu den am stärksten deregulierten und privatisierten Volkswirtschaften der Welt.

Das könnte Sie auch interessieren

Corporate Blogs für Unternehmen

corporateEin Blog ist eine Art Website an dessen Stelle fortlaufend aktuelle Informationen veröffentlicht werden. Besonders gut ist ein Blog geeignet, Social Media Kanäle wie die Facebook Page, den Twitter Account oder den Unternehmens-Newsletter eng miteinander zu verknüpfen. Hier weiter lesen..

WeChat ist die chinesische Alternative zu WhatsApp

whatsup-alternativeWeChat, entwickelt vom chinesischen Unternehmen Tencent, mit Sitz in Shenzhen im Perlfluss-Delta, ist eine kostenlose Nachrichten App. Aufgrund der Vorteile gegenüber WhatsApp, welche vor einer Weile von Faccebook übernommen wurde, steigt die Benutzerzahl von WeChat, auch außerhalb Chinas, schnell auf mittlerweile über 100 Mio Nutzer an. Und ist somit wahrscheinlich die erste chinesische Software, die außerhalb Chinas richtig erfolgreich ist und den etablierten Anbietern ernste Konkurrenz macht. Hier weiter lesen.

Wie kann ein rechtssicherer Umgang für Unternehmen mit sogenannten nutzergenerierten Inhalten gewährleistet werden?

rechtssicherer-Umgang-social-mediaWenn sich ein Unternehmen in sozialen Medien engagiert und sich so den Nutzern öffnet, sollte im Vorfeld festgelegt werden, wie mit dem nutzergenerierten Inhalten umgegangen wird. Denn die Möglichkeit für Nutzer auf Social Media-Seiten von Unternehmen, Inhalte wie Kommentare oder Fotos zu hinterlassen, können leicht rechtlich relevante Probleme aufwerfen. Hier weiter lesen..

Wie kann ein rechtssicherer Umgang für Unternehmen mit sogenannten nutzergenerierten Inhalten gewährleistet werden?

Wie kann ein rechtssicherer Umgang für Unternehmen mit sogenannten nutzergenerierten Inhalten gewährleistet werden?

tobias-loitschIm Gespräch mit Tobias Loitsch, Experte für Social Media und Digitalisierung.

Wenn sich ein Unternehmen in sozialen Medien engagiert und sich so den Nutzern öffnet, sollte im Vorfeld festgelegt werden, wie mit dem nutzergenerierten Inhalten (User generated content) umgegangen wird. Denn die Möglichkeit für Nutzer auf Social Media-Seiten von Unternehmen, Inhalte wie Kommentare oder Fotos zu hinterlassen, können leicht rechtlich relevante Probleme aufwerfen.

Besonders das fehlende Bewusstsein für geistiges Eigentum und die unkomplizierten Mechanismen zur einfachen Weiterverbreitung von digitalen Inhalten führt bei einigen Nutzern zu Leichtsinn. So werden oft Bilder verwendet, ohne das Urheberrecht darauf zu besitzen. Wer jedoch als Unternehmen Grundsätze beachtet, verringert das eigene Haftungsrisiko. Unternehmen, die sich im Social Media-Umfeld bewegen und präsent sind, sollten deshalb klare Nutzungsbedingungen schaffen. Sie können in die AGBs integriert werden.

Welche Punkte sollten enthalten sein?

Dazu gehört der Hinweis auf die Nutzungsrechte von Inhalten, Verhaltensregeln in Diskussionen mit anderen Nutzern und die Ankündigung bei Verstößen gegen die Nutzungsbedingungen Inhalte zu löschen oder sogar zur Anzeige zu bringen.

Wie macht sich das veränderte Nutzerverhalten der Verbraucher bei Unternehmen bemerkbar?

Mit den Möglichkeiten der sozialen Netzwerke können Nutzer Erfahrungen als Kunde mit Unternehmen anderen Nutzern einfach mitteilen. Das geschieht unabhängig davon, ob ein Unternehmen das möchte oder nicht. Dabei bestimmen die Nutzer selbst den Ort und das soziale Medium der Diskussion, was nicht von dem betroffenen Unternehmen selbst kontrolliert oder bestenfalls moderiert werden kann.

Aufgrund der hohen Vernetzungsdichte haben Diskussionen in sozialen Medien ein erhebliches Potenzial, schnell von anderen Nutzern wahrgenommen zu werden. Dadurch können Unternehmen heute stark unter Druck gesetzt werden.

Wenn es dann doch einmal zu einer Krise kommt und ein Unternehmen mit „Shitstorm“ konfrontiert ist, wie empfehlen Sie Unternehmen sich in so einer Situation zu verhalten?

Es ist nicht zu vermeiden, dass ein Unternehmen, was sich öffentlich darstellt und insbesondere mit Endverbrauchern kommuniziert, auch Opfer eines „Shitstorms“ werden kann. Um die Handlungsfähigkeit und die Abläufe im Falle einer solchen „Shitstorm Krise“ zu sichern, können Unternehmen bereits im Vorfeld einige Überlegungen treffen.

Welche sind das?

Für die Informationsbeschaffung muss ein Unternehmen verschiedene Möglichkeiten nutzen, um eine Krise möglichst früh zu erkennen und gegensteuern zu können. Grundsätzlich gilt es, die Social Media-Kanäle mit einem fortlaufenden Social Media-Monitoring zu überwachen. Im Social Media-Monitoring werden öffentlich zugängliche Beiträge in Social Media Kanälen, Blogs oder Foren erfasst und ausgewertet. Auch der Faktor Zeit spielt in der Kommunikation in Social Media eine entscheidende Rolle.

Was empfehlen Sie bei negativen Kommentaren?

Es bringt nichts, auf jeden missbilligen Kommentar zu antworten. Dadurch wird die Situation eher noch verschärft. Besser ist es, in die Kommunikation direkt einzusteigen und einen Dialog zwischen den Nutzern und ihnen als Unternehmen aufzubauen. Somit besteht die Möglichkeit, die Themen und Schwerpunkte einer Diskussion zu beeinflussen und in eine andere Richtung zu lenken. Es sollte nicht versucht werden, neue Angriffsflächen aufzubauen, sondern eher Argumente zu liefern, welche auf Zustimmung stoßen.

-> Der flexhelp Kontakt zum Thema Haftungsrisiken und rechtliche Grundlagen in Social Media.

Das könnte Sie auch interessieren

WeChat ist die chinesische Alternative zu WhatsApp

whatsup-alternativeWeChat, entwickelt vom chinesischen Unternehmen Tencent, mit Sitz in Shenzhen im Perlfluss-Delta, ist eine kostenlose Nachrichten App. Aufgrund der Vorteile gegenüber WhatsApp, welche vor einer Weile von Faccebook übernommen wurde, steigt die Benutzerzahl von WeChat, auch außerhalb Chinas, schnell auf mittlerweile über 100 Mio Nutzer an. Und ist somit wahrscheinlich die erste chinesische Software, die außerhalb Chinas richtig erfolgreich ist und den etablierten Anbietern ernste Konkurrenz macht. Hier weiter lesen.

WeChat ist die chinesische Alternative zu WhatsApp

WeChat ist die chinesische Alternative zu WhatsApp

wechat-chinaWeChat, entwickelt vom chinesischen Unternehmen Tencent, mit Sitz in Shenzhen im Perlfluss-Delta, ist eine kostenlose Nachrichten App. Aufgrund der Vorteile gegenüber WhatsApp, welche vor einer Weile von Faccebook übernommen wurde, steigt die Benutzerzahl von WeChat, auch außerhalb Chinas, schnell auf mittlerweile über 100 Mio Nutzer an. Und ist somit wahrscheinlich die erste chinesische Software, die außerhalb Chinas richtig erfolgreich ist und den etablierten Anbietern ernste Konkurrenz macht.

WeChat bietet deutlich mehr Funktionen als WhatsApp. Neben dem etablierten Chat, mit dem ein Austausch von Bildern, Videos, Sprachnachrichten und Kontaktangaben erfolgen kann, bietet WeChat für den Nutzer eine Walkie Talkie ähnliche Funktion, mit der zusätzlich Videoanrufe möglich sind und Skype überflüssig macht.

Praktischer als WhatsApp, weil die WeChat Nutzung nicht nur auf das Smartphone begrenzt ist, sondern auch auf dem PC Web-Browser weitergeführt kann. Auf der WeChat Website ist es einfach möglich sich mit den persönlichen Benutzerdaten einzuloggen und die Funktionen unabhängig vom Smartphone weiter zu nutzen.

Die chinesische Alternative zu WhatsApp als soziales Netzwerk. Mit WeChat lassen sich, ähnlich wie auf Facebook oder Twitter, sogenannte Momente als Text und Bilder posten. Andere WeChat Nutzer aus dem Freundeskreis können diese dann kommentieren und auch als "gefällt mir" markieren.

Chinesische Alternative zu WhatsAppLocal Area Tools. Mit der Look Around Funktion von WeChat, können Sie sehen welche anderen Nutzer gerade in Ihrer lokalen Nähe sind und sich im Umkreis von 100 bis 200 Metern aufhalten.

Neue Leute kennenlernen. Mit einer Schüttel-Funktion können sich in WeChat neue Chatfreunde finden. Zudem ist es möglich mit einer Art Flaschenpost Nachrichten ins Meer zu werfen, die andere aus dem Wasser sammeln und beantworten können.

Zum Austausch von Kontaktdaten wird ein eigener QR- Code erzeugt, welcher von der neuen Bekanntschaft einfach eingescannt wird. WeChat ist kostenlos und erhebt nicht wie WhatsApp nach einer gewissen Nutzungsdauer Gebühren. Damit sich die chinesische Alternative zu WhatsApp auch weiter entwickelt, soll das laut Hersteller Tencent auch so bleiben.

WeChat ist die chinesische Super App

Für viele Chinesen sei die App "das Zentrum ihrer gesamten Online-Aktivität", hielt das "Wall Street Journal" im Januar fest. Mehr als 200 Millionen Chinesen hatten ihre Konten im dritten Quartal 2015 bereits mit WeChat verbunden. "Es gibt keine andere Technologie, die im Silicon Valley stärker auseinander genommen und diskutiert wird", zitiert das "WSJ" Jenny Lee vom Investor GGV Capital.

Dabei avancierte WeChat im letzten Jahr zu einem der wichtigsten Marketing Kanäle für Unternehmen die in China einen hohen Absatzmarkt haben. Besonders in den Bereichen Online Handel und Mobile Payment wird WeChat erfolgreich eingesetzt. Mithilfe offizieller "Firmen Account" erhalten Unternehmen die Möglichkeit, ihre potenziellen Kunden noch besser zu erreichen und so eine breite Zielgruppe anzusprechen.

-> Hier zum flexhelp Kontakt für das Thema digitale Sichtbarkeit in China.

Das könnte Sie auch interessieren

Wie kann ein rechtssicherer Umgang für Unternehmen mit sogenannten nutzergenerierten Inhalten gewährleistet werden?

rechtssicherer-Umgang-social-mediaWenn sich ein Unternehmen in sozialen Medien engagiert und sich so den Nutzern öffnet, sollte im Vorfeld festgelegt werden, wie mit dem nutzergenerierten Inhalten umgegangen wird. Denn die Möglichkeit für Nutzer auf Social Media-Seiten von Unternehmen, Inhalte wie Kommentare oder Fotos zu hinterlassen, können leicht rechtlich relevante Probleme aufwerfen. Hier weiter lesen..